Sozialpsychologische Studien zeigen, dass nur ein Bruchteil der Außenwirkung vom Inhalt des Gesagten abhängt.
So wird diese zu über 55% vom Aussehen und Verhalten und zu fast 40% von der Stimme bestimmt, der Inhalt spielt in dem Fall beim ersten Kennenlernen also eine eher untergeordnete Rolle.

Welche Auswirkungen hat dies auf unseren beruflichen Alltag? Wie sehr ist Ihnen bewusst wie Sie auf Ihre Mitmenschen wirken.

In einer kleinen Selbstübung aus meinem Seminarprogramm können Sie sofort ausprobieren wie stark sich Ihre Körperhaltung auf das eigene Empfinden auswirkt und wie diese auf andere wirkt.

Stellen Sie sich so hin, dass die gesamte Körperspannung in einer Sekunde den Körper verlässt. Die Arme und die Schultern hängen nach. Der Kopf ist nach vorne geneigt, den Rest können Sie sich denken. Wie fühlt es sich an? Wie hoch ist Ihr gefühltes Energielevel? Wie wirkt ein Mensch mit genau dieser Körperhaltung auf Sie?

Jetzt ändern wir die Haltung. Sie stehen mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Das Gesäß ist angespannt, der Rücken ist gerade, der Bauchnabel wird ein wenig nach innen gezogen. Ihre Schultern sind gerade und den Kopf ziehen Sie wie auf einem dünnen Seil befestigt gerade nach oben. Verweilen Sie in dieser Haltung. Was hat sich verändert? Wie fühlen Sie sich jetzt?

Selbstreflexion und Beobachtung sind zwei Gaben, die wir immer und immer wieder ausbauen und trainieren sollten um noch besser zu werden in:

a. Preisverhandlungen mit dem Kunden/Zulieferer
b. Teammeetings
c. Gespräche mit Vorgesetzten oder Mitarbeitern

Wer hier mehr erfahren möchte schaut regelmäßig in unserem Veranstaltungskalender vorbei.

Quelle:
http://www.piwinger.de/aktuell/FunktionDerStimeInDerKommunikation.html