Der Computer ist empathisch? Wohl kaum, und da liegt auch schon der Knackpunkt. Während sich die Wirtschaftswelt immer schneller dreht und sich dem Diktat der Digitalisierung ergibt, rückt auch das Menschliche wieder mehr in den Fokus. Empathie lässt sich nämlich schlecht digitalisieren und scheint im Zeitalter von Nullen & Einsen eine wichtige Konstante oder gar verlässlicher Ankerpunkt zu sein. Ist die Führungsqualität im Wandel?
Die Ergebnisse einer StepStone Studie deuten das an und zeigen, dass für 90% der Mitarbeiter immer noch ein guter Chef für die eigene Jobzufriedenheit sehr wichtig ist. So bestimmen einerseits Algorithmen die Finanzmärkte, sie analysieren und entscheiden schneller und besser als es ein Mensch wohl könnte. Aber der analoge, emotionale Umgang mit den Mitarbeitern wird wohl noch lange seinen Stellenwert behaupten bleiben. Einen guten Chef zeichnet ein Wechselspiel zwischen Fach- und emotionaler Kompetenz aus und diese ist in digitalisierten Zeiten mehr denn je gefragt.

  • Haben Sie sich schon mal gefragt, wie gut es um Ihren emotionalen Quotienten steht?
  • Wie reagieren andere auf Ihre Vorschläge?
  • Wie gut können Sie Menschen von Ihren Ideen überzeugen?
  • Wie loyal sind Menschen Ihnen gegenüber?

Besonders in heiklen Situationen, wie in Konflikten und bei unterschwelliger Anspannung, laufen die von Anfang an NICHT emphatisch geführten Gespräche in eine Sackgasse. In unseren Vorträgen, Trainings oder der EQ-Profiler Ausbildung legen wir deshalb einen sehr großen Wert auf den Faktor: Empathie. Ein Aspekt ist dort der Einsatz der Körpersprache und Mimik. Falsch oder unreflektiert eingesetzt vernichten diese gut gemeinte und wohlformulierte Ansätze und zerstören ein gutes Miteinander.

Denn es gilt: „Man kann nicht nicht kommunizieren!“ (Paul Watzlawik).

Körpersprache und Mimik machen weiterhin den größten Teil der Kommunikation aus. Umgekehrt hilft ein Bewusstsein für die eigene Körpersprache und die Schärfung der Wahrnehmung von non-verbalen Botschaften des Gesprächspartners gerade die richtigen Worte und Themen anzusprechen. Oft sind dies für Führungskräfte aber auch jeden von uns die entscheidenden Türöffner, um den Durchbruch in schwierigen Gesprächen zu erzielen.

In der EQ-Ausbildung lernen Sie durch das gezielte Schärfen Ihrer Wahrnehmung in Bezug auf Mimik und Körpersprache schwierige Gespräche leichter zu führen und dass “Nichtgesagte” zu verstehen. Ferner lernen Sie in heiklen Gesprächssituationen reflektierte Schlüsse aus dem Wahrgenommenen zu ziehen und angemessene Reaktionsweisen zu finden. Damit erwerben Sie wichtige Kompetenzen, um schwierige Situationen in Konfliktgesprächen hervorragend zu meistern.

Der Blick auf Führungsqualität hat sich gewandelt, wandeln Sie sich mit.

Mehr dazu in der WirtschaftsWoche und in unserer EQ-Profiler Ausbildung: https://www.herzig-eq.de/Ausbildung/

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